Hornveilchen, Stiefmütterchen, Veilchen

(Viola cornuta, Viola wittrockia, Viola odorata)

Das Hornveilchen, die kleine Schwester des Stiefmütterchens, lässt sich einfach blühend über den Winter bringen, wenn Sie es so aussäen, dass sie im Herbst anfangen zu blühen, in ein Frühbeet setzen und lichtdurchlässig abdecken.

An frostfreien Tagen unbedingt immer belüften. Bei zu erwartenden starken Nachtfrösten zusätzlich warm einpacken. So können Sie sich einen frischen Vorrat anlegen. Es gibt auch winterblühende Stiefmütterchen, ich finde aber die kleineren Hornveilchen viel passender für die meisten Speisen.

Die großen Stiefmütterchenblüten wirken nur, wenn sie glatt aufliegen können, z.B. auf einer Torte. Beide schmecken neutral bis leicht süß, passen also zu fast allem.

Eine besonders exquisite Zutat sind die echten Veilchen. Sie haben den typischen unvergleichlichen Duft, der sich auch im Geschmack wiederspiegelt und da es sie in der Natur fast nur zwei Wochen lang gibt, sind sie eine echte Rarität.

Inzwischen bekommt man verschiedene Sorten zu unterschiedlichen Blühzeiten und sogar in unterschiedlichen Farben, sodass man die Verfügbarkeit verlängern kann. Echte Gourmets aber schwören auf die wilde Sorte in veilchenblau.

Über die Autorin Karin Ott

Als leidenschaftliche Gärtnerin und Inhaberin eines Online-Shops für essbare Blüten schreibt Karin auf fleurcuisine.de über ihre persönlichen Erfahrungen direkt aus ihrem Garten.

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