Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)

Die Kapuzinerkresse (tropaleum majus), der eine eigene Pflanzenfamilie zugesprochen wird, lässt sich nicht nur im Garten vielseitig verwenden. Ihre leuchtenden großen Blüten machen sich auch in der Küche als Dekoration oder würziges Kraut hervorragend!

Im Garten eignet sich die Kapuzinerkresse sowohl als Bodendecker als auch als dekorative Kletterpflanze. Ihre Ausleger können kriechend oder kletternd bis zu 3 Meter lang werden. Wenn Sie die Kapuzinerkresse vertikal ziehen wollen, ist deshalb ein Rankgitter ratsam.

Ihre großen, schildförmigen Blätter können bis zu 17 cm im Durchmesser werden und zeigen z.B. nach einem Regenschauer eine weitere Besonderheit: den Lotuseffekt. Kleine Wassertröpfen verbleiben auf den langstieligen Blättern wie feine Perlen.

Die imposanten, großen Blüten erstrahlen in leuchtendem Orange, machmal hin zu gelb, manchmal in Richtung rot. Einige Sorten decken sogar das gesamte Spektrum in einer Blüte ab.

Die Kapuzinerkresse ist dabei sehr blühfreudig und Sie können von Mai bis in den Oktober hinein Ihre wahre Freude an dieser Blütenpracht haben.

Zwar ist die Kapuzinerkresse eine mehrjährige Pflanze, doch leider nicht winterhart. Vor dem ersten Frost sollten Sie sie also in frostfreie Räume oder beheizte Gewächshäuser umsetzen.

Vorkommen und Ursprung

Die Große Kapuzinerkresse ist eine Hybride, deren Elternpflanzen aus dem westlichen Südamerika stammen. Die Gattung Topaeolum gedeiht dort vor allem in Brasilien, Kolumbien und Peru in gebirgigem Gelände und an feuchten Standorten. Spanische Eroberer brachten sie im 16. Jahrhundert mit nach Europa

 

Über die Autorin Karin Ott

Als leidenschaftliche Gärtnerin und Inhaberin eines Online-Shops für essbare Blüten schreibt Karin auf fleurcuisine.de über ihre persönlichen Erfahrungen direkt aus ihrem Garten.

Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...