Rosen (Duftrosen)

Der Duft der Rosen hat von je her die Menschen inspiriert ihn einzufangen und zu konservieren. So stellte man schon vor tausenden von Jahren Duftwässerchen mit Rosenöl her.

Und es wurden auch schon Rosen zum Aromatisieren von Speisen benutzt.

Grundsätzlich kann man alle Rosen essen. Aber wenn man einen Geschmack möchte, müssen es Duftrosen sein.

Das war in den letzten Jahren nicht ganz einfach. Den Züchtern gelang es, schöne haltbare Blüten hervorzubringen, was aber auf Kosten des Duftes ging. Erst in letzter Zeit werden wieder vermehrt Duftrosen angeboten. Zum Glück!

Beobachten sie mal die Menschen, wenn sie Rosen geschenkt bekommen. Als erstes riechen sie daran. Rose und Duft gehören einfach zusammen. Wie schade wäre es, dann festzustellen, dass da nichts ist. Und welche Begeisterung können sie auslösen, wenn Sie jemanden an einer Duftrose riechen lassen. Einfach umwerfend!

Die bekanntesten sind die Rosa rugosa (auch Kartoffelrose oder Apfelrose genannt; siehe Bild) und die Damaszenerrose, die Ölrose.

Sie ist rosa, hat dichte gefüllte flache Blüten mit kleinen Blütenblättern und einen intensiven Duft. Etwa gleichwertig ist die „Rose de Rescht“. Nur die Farbe ist anders, es ist ein dunkles pink oder magenta, aber ziemlich intensiv.

Rosa rugosa kennen Sie vielleicht aus Parks und manchmal steht sie am Straßenrand. Es gibt sie in weiß und pink und sie bildet große dicke Hagebutten. Ihre Blüten sind einfach oder halbgefüllt und sie blüht in der Regel nur einmal.

Alle drei eignen sich gut zum Aromatisieren, für Gelee und Sirup, aber weniger für die Dekoration mit ganzen Blüten. Die Blütenblätter sitzen sehr locker und fallen schnell aus. Deshalb sind hier die modernen duftenden Edelrosen vorzuziehen.

Ihre Blüten sind sehr stabil, die Blütenblätter groß und fest und je nach Sorte ist der Duft inzwischen auch schon wieder sehr intensiv und in unterschiedlichen Nuancen anzutreffen.

Oft sind es fruchtige Aromen, aber ausnahmslos angenehm. Meist gilt: Je dunkler die Farbe, desto stärker das Aroma. Aber es gibt auch hervorragend duftende gelbe Rosen. Nur mit weißen hat es noch nicht so richtig geklappt. Hier ist die Auswahl an Duftrosen noch sehr gering.

Ebenso ist es kaum möglich, eine kleinblütige Rose mit Duft zu bekommen. Ich bin aber für jeden Hinweis dankbar.

Meine Faforiten bei den Duftrosen sind „Schloß Ippenburg“ (hellrosa bis cremeweiß mit rosa Hauch), „Frederic Mistral“ (reines helles rosa), „Elle“ (gelb-rosa), „Marco Polo“ (gelb) und zu guter Letzt die am meisten verlangte, die dunkelrote „Duftfestival“, der Inbegriff der Rose zu Hochzeiten.

Zu den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten für Rosen kommen wir noch ausführlich im nächsten Teil.

Über die Autorin Karin Ott

Als leidenschaftliche Gärtnerin und Inhaberin eines Online-Shops für essbare Blüten schreibt Karin auf fleurcuisine.de über ihre persönlichen Erfahrungen direkt aus ihrem Garten.

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